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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

02.11.2018

Warum eine verrückte Geschäftsidee erfolgreich(er) sein kann!

Eine Unternehmensgründung erfordert vom Gründer stets eine gehörige Portion Mut. Immerhin bedeutet es, sich aus dem sicheren Rahmen des Angestelltendaseins zu lösen und ab sofort nicht nur selbst Verantwortung übernehmen zu müssen, sondern zudem dafür zu sorgen, dass am Monatsende noch genug Geld übrig ist, um das Unternehmen am Laufen zu halten, aber auch den eigenen Lebensunterhalt bestreiten zu können. Bei aller Gründungseuphorie wird nämlich gerne vergessen, dass das eigene Leben eine Menge Kosten verursacht. Als Angestellter braucht man sich um die Kranken-, Renten- und auch Arbeitslosenversicherung kaum Gedanken zu machen. All dies läuft über den Arbeitgeber und die individuellen Kostenbeiträge werden automatisch vom Bruttolohn abgezogen.

Verrückte Geschäftsideen nicht gleich verwerfen
Verrückte Geschäftsideen nicht gleich verwerfen | Foto:(c) StartupStockPhotos/pixabay.com

Realistische Auseinandersetzung mit der Gründung

In der Selbstständigkeit gibt es aber weder einen festen Lohn, noch jemand der sich darum kümmert, dass die Beiträge regelmäßig eingezahlt werden. Wer sich nicht frühzeitig damit auseinandersetzt und sich den Rahmen der entstehenden Kosten bewusst macht, wird auf dem Weg zur Selbstständigkeit einige böse Überraschungen erleben. Dementsprechend ist es unabhängig von der Branche sowie der Art der Gründung wichtig, einen Businessplan zu erstellen, auch wenn man keinen Kredit beantragen oder sonstige Investments in Anspruch nehmen möchte. Hierbei kann man sich dezidiert mit den existierenden Marktbedingungen, rechtlichen Vorgaben, den Mitbewerbern aber auch mit den Kosten der Selbstständigkeit sowie dem individuellen Finanzbedarf auseinandersetzen. Stellt man fest, dass man eine Idee hat, von der man zwar selbst begeistert ist, aber schon jetzt absehen kann, dass der Output weder fürs Business noch fürs Privatleben reicht, sollte man so früh wie möglich die Notbremse ziehen und die Gründung stoppen, bevor sie sich zur ausufernden Schuldenfalle entwickelt.

 

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Potenzial der Idee durch Austausch mit anderen prüfen

Grundsätzlich lässt sich immer nur schwer vorhersagen, was für eine Geschäftsidee einen raketenmäßigen Start hinlegt und welche Gründung zu einer Bruchlandung führt. Gründer sollten mit so vielen Menschen über die eigene Idee sprechen. Stellen sie während des Austausches fest, dass man andere Menschen mit dem geplanten Business nicht erreicht beziehungsweise sie keinen Anlass erkennen, warum sie das Produkt oder die Dienstleistung nutzen sollten, ist Vorsicht geboten. Möglicherweise ist der Markt noch nicht reif für eine Idee oder aber es gibt schlicht und einfach keinen Bedarf. Egal wie, beides spricht nicht gerade dafür, dass man die Gründung unbedingt realisieren sollte.

Verrückt ist kein Indiz für ausbleibenden Erfolg

Indessen sollte man den Traum von der Gründung nicht aufgeben, wenn man das Feedback erhält, dass die Idee verrückt oder skurril ist. Ganz im Gegenteil, dies sollte einen aufhorchen lassen, denn es könnte ein Indiz dafür sein, dass es sich bei der eigenen Geschäftsidee um etwas handelt, wovon es noch nicht viel oder vielleicht sogar noch gar nichts gibt. Um sich in einem Marktsegment von der Konkurrenz abzuheben, ist es ganz wichtig, der Zielgruppe etwas zu bieten, was die anderen nicht in ihrem Portfolio haben. So lässt sich sicherstellen, dass die Menschen, wenn sie nun gerade diese eine Leistung haben wollen, gar kein andere Wahl haben, als das eigene Angebot zu nutzen. Für die zukünftige geschäftliche Entwicklung handelt es sich hierbei durchaus um ein positives Vorzeichen.

Nachfrage online prüfen

Insbesondere wenn man etwas bietet, was es bisher eben noch nicht gibt, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass andere dies als zu verrückt oder abgedreht abtun. Das bedeutet jedoch nicht, dass es kein Marktpotenzial gibt. Dementsprechend ist es hier ratsam zu prüfen, ob es eine Nachfrage gibt. Dies lässt sich vor allem im Online-Segment relativ einfach machen, ohne dafür ein fertiges Produkt oder einen ausgereiften Service haben zu müssen. So lässt sich zum Beispiel mittels einer Webseite sowie eines Crowdfundings in Erfahrung bringen, ob Interesse an dem verrückten Business besteht. Sind viele Menschen bereit, die Realisierung der Geschäftsidee zu unterstützen? Verbreitet sich das neue Angebot wie ein Lauffeuer und besuchen zahlreiche potenziellen Interessenten die Webseite? Dann heißt es, nicht lange zu zögern, die Ärmel hochzukrempeln und direkt in die Selbstständigkeit zu starten. Wer hätte denn schon damals gedacht, als Steve Jobs das iPhone vorgestellt hat, dass solche technischen Geräte unser Leben nachhaltig verändern und zum alltäglichen Begleiter werden? Immerhin nutzen inzwischen 78 Prozent der Deutschen Smartphones (Quelle: heise.de).

Mit Experten-Know-how zum erfolgreichen Business

Es ist wichtig, nicht nur mit dem engsten Freundeskreis über die avisierte Gründung zu sprechen, um ein vielfältiges Meinungsbild zu erhalten. Allerdings sollte man die Rückmeldungen differenziert betrachten und abwägen, an welchen Stellen die Menschen recht haben, man also nachbessern muss, aber auch an welchen Punkten sie vielleicht zu vorsichtig sind und das tatsächliche Potenzial vielleicht nicht richtig einschätzen können. Ist man sich unsicher, kann ein Austausch mit einem Unternehmensberater hilfreich sein. Immerhin haben erfahrene Experten bereits mehrere Gründungen begleitet und bringen das nötige Know-how mit, eine wahnsinnig erfolgreiche Idee zu erkennen. Unabhängig davon wissen sie auch, was zu tun ist, um das Geschäft schnellstmöglich rentabel zu machen. Wer jetzt sofort loslegen möchte, nutzt auf der Online-Plattform UnternehmensberaterScout die Postleitzahlsuche, gibt die gewünschten Leistungen ein und kann sich bestenfalls schon in wenigen Tagen zum ersten Kennenlerngespräch mit dem zukünftigen Unternehmensberater treffen, um die verrückte Idee Realität werden zu lassen.

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