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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

14.02.2017

Unternehmensübergabe: Chancen und Risiken- Teil 2

Während sich ein Unternehmensberater um die organisatorischen, rechtlichen und steuerlichen Aspekte der familieninternen Firmenübergabe kümmert, sind natürlich auch der langjährige Eigentümer des Unternehmens und sein Nachfolger in der Pflicht. So gilt für den Senior zum Beispiel zu überlegen, ob er sich nach der Übergabe vollkommen aus der Firma zurückzieht oder bei wichtigen Fragen noch als Berater zur Verfügung steht. Dank seiner langjährigen Erfahrung kann dies sehr nützlich sein.

Auch die Sinnhaftigkeit einer schrittweisen Übergabe von Aufgaben und Verantwortung sollten im Vorfeld abgesprochen werden - schließlich geht es darum, den Nachfolger so gut wie möglich in sein neues "Amt" einzuführen. Zudem ist es durchaus ratsam, mit ehemaligen Unternehmern zu sprechen, die ihren Betrieb Unternehmensnachfolge | Foto: (c) contrastwerkstatt/ fotolia.combereits erfolgreich übergeben haben - auf diese Weise kann man aus den Fehlern anderer lernen und sich auf dieser Grundlage zum Beispiel einen Übergabefahrplan erarbeiten. Dies ist vor dem Hintergrund umso wichtiger, dass eine durchschnittliche Übergabe zwei bis drei Jahre beanspruchen kann. Auch für den hoffentlich nicht eintretenden Todesfall vor der Regelung der Übergabe sollte gesorgt sein: Wenn nichts Entsprechendes geregelt ist, regeln die gesetzlichen Bestimmungen das Erbe, was nicht unbedingt der gewünschten Nachfolgeregelung des Unternehmers entspricht. Letztlich sollte man sich auch auf den Ruhestand vorbereiten: Was wird man mit der neu gewonnenen Zeit anfangen? Was wollte man schon immer einmal tun und hat es aufgrund der zeitintensiven Unternehmensführung nie gemacht? Stellt man sich diese Fragen früh genug, kommt man hoffentlich nicht in die Verlegenheit, nicht loslassen zu können. Als langjähriger Unternehmenschef sollte man die emotionale Bindung an sein Unternehmen und die Mitarbeiter nicht unterschätzen. So lässt es sich auf allen Ebenen von der Verantwortung lossagen und diese dem Nachfolger übertragen. Nur so erhält der Nachwuchs den nötigen Freiraum zur Fortführung und Weiterentwicklung des bestehenden Geschäfts.

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Und auch dieser muss sich vorbereiten: Selbst wenn es vielleicht noch einige Jahre dauert, bis die Übernahme durchgeführt ist, sollte man versuchen, das Unternehmen mit seiner Geschichte, die Leistungsfähigkeit und die Entwicklungsmöglichkeiten kennenzulernen. Auch das Aufbauen einer Beziehung zu den Mitarbeitern ist wichtig, da man nur mit ihnen gemeinsam neue Wege einschlagen kann.

Foto: (c) contrastwerkstatt/ fotolia.com

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