Gründer-Checkliste

checkliste existenzgründer | Foto:(c) TeroVesalainen/ pixabay.com

Nach wie vor machen sich in Deutschland jährlich Tausende Menschen mit ihren Ideen, Produkten oder Dienstleistungen selbstständig. Damit es mit der Gründung klappt, sollte man allerdings einige Dinge beachten.

Hier finden Sie kostenlos einen Unternehmensberater:

  • Geschäftsidee konkret umreißen

Um welche Art Angebot handelt es sich? Geht es um ein einzigartiges Produkt? Wer sind die Mitbewerber? Hilfe in dieser Vorbereitungsphase gibt es zum Beispiel bei Gründungsinitiativen oder bei der Industrie- und Handelskammer.

  • Erstellung des Businessplans

Der Businessplan ist wichtig, denn er beschreibt die Geschäftsidee und steckt den Finanzrahmen ab, der auf allen Fixkosten für die Betreibung des Unternehmens sowie dem privaten Bedarf beruht. Der Plan dient insbesondere dazu, eventuell benötigte Kredite bei Banken zu bekommen. Aus diesem Grund sollte er so professionell wie möglich aufgesetzt werden – möglichst in Zusammenarbeit mit einem Unternehmensberater.

  • Wahl der Unternehmensform

Je nach Gründung können verschiedene Unternehmensformen relevant sein – jede bietet ihre Vor- und Nachteile.

  • Förderungen in Anspruch nehmen

Für Gründer gibt es eine Vielzahl unterschiedlicher Förderprogramme (KfW-StartGeld, ERP-Startfonds). Bevor man an seine Bank herantritt und einen Kredit mit hohen Zinsen in Anspruch nimmt, sollte man also schauen, ob man für ein Förderprogramm infrage kommt.

  • Gründerzuschuss beantragen

Insbesondere Arbeitslose profitieren vom Gründerzuschuss, der beim Einstieg in die Selbstständigkeit in Form eines Zuschusses über sechs Monate ausgezahlt wird.

  • Versicherungen abschließen

Als Arbeitnehmer hat man es an dieser Stelle wesentlich einfacher, denn als Selbstständiger muss man sich selbst versichern.

Private  Versicherungen: Berufsunfähigkeitsversicherung, Krankenversicherung, Rentenversicherung

Betriebliche Versicherungen: Berufs- und Betriebshaftpflicht, Rechtschutzversicherung

  • Steuern

Die steuerliche Belastung setzt sich zusammen aus der Unternehmensgröße, der Rechtsform (hierbei fallen je nach Rechtsform Umsatz- beziehungsweise Vorsteuer, Einkommenssteuer, Gewerbe- und/oder Körperschaftssteuer an). Bei Kleinunternehmern gibt es wichtige Erleichterungen, die die Steuerlast reduzieren, etwa bei der Abführung der Umsatzsteuer, bei der Buchführung und der Gewinnermittlung. Hilfe bei Steuerproblemen bietet ein versierter Steuerberater.

Grundsätzlich ist es ratsam, bei einer Gründung mit einem Gründungsexperten, zum Beispiel einem professionellen Unternehmensberater, zusammenzuarbeiten, um einen bestmöglichen Start ins selbstständige Arbeitsleben zu haben.

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