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Tipps für Agenturen und Freelancer: So werden aus ehemaligen neue Kunden



Die Corona Pandemie hat nicht nur die Gastronomie und Eventbranche eiskalt erwischt. Auch viele Agenturen und Freelancer der unterschiedlichen Bereiche mussten herbe Umsatzeinbußen hinnehmen. Nun einfach den Kopf in den Sand zu stecken und darauf zu warten, bis die Krise überstanden ist, hilft ihnen nicht dabei, schnellstmöglich wieder auf die Beine zu kommen.

nach Corona Kunden gewinnen
Agenturen und Freelancer brauchen Kunden nach Corona | Foto: (c) jeonghwaryu0 /pixabay.com

Während viele nun in den Panik-Modus verfallen, ist es wesentlich smarter zu überlegen, welche Ressourcen sich relativ leicht (re)aktivieren lassen. Erfahrene Freelancer und Agenturen wissen wie aufwändig die Neukundenakquise ist und wie hoch die damit verbundenen Streuverluste sind Dinge, die man im Augenblick absolut nicht brauchen kann. Daher sollte man sein Augenmerk viel eher auf Geschäftspartner richten, mit denen man bereits in der Vergangenheit erfolgreich zusammen gearbeitet hat.

Mit den folgenden Schritten holen Agenturen und Freelancer ehemalige Geschäftskontakte zurück:

1. Die Spreu vom Weizen trennen:

Im besten Fall existiert bereits eine Übersicht mit ehemaligen Kunden und Bestandskunden. Wenn nicht, ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, diese zu erstellen. Und wenn man schon dabei ist, sollte man auch direkt einen Kommentar hinzufügen, der über das Ende der Zusammenarbeit informiert. Ist man im Guten auseinander gegangen? Was war der Grund für das Ende der Zusammenarbeit? War der Kunde unzufrieden mit den Leistungen? Wurde die Abschlussrechnung bezahlt? Lässt sich hierbei erkennen, dass weder Kunde noch Agentur beziehungsweise Freelancer ein gutes Ende der Kooperation in Erinnerung haben, sollte man diesen Ball nicht wieder aufnehmen, sondern den Kunden ruhen lassen. Daneben gibt es aber sicherlich auch einige Kunden, die gegangen sind, weil der Auftrag abgeschlossen und damit das Ende der Zusammenarbeit besiegelt war. In diesen Fällen kann es lohnend sein, sich und die eigenen Leistungen wieder ins Gespräch zu bringen.

2. Eine gute Recherche als Basis:

Eine gute und umfassende Recherche kann dabei helfen, die Anzahl der Absagen auf ein Minimum zu reduzieren. Lässt sich bereits mit wenigen Klicks feststellen, dass das Unternehmen schwer von der Krise getroffen ist und sich nur noch so über die Runden rettet, zeugt es nicht gerade von großer Sensibilität, dem ehemals guten Kunden in dieser heiklen Phase eine erneute Zusammenarbeit anzubieten. Wenn es schlecht läuft, kann man sich damit sogar zukünftige Chancen verbauen.

3. Individualität ist gefragt:

Was das oberste Gebot einer jeden Zusammenarbeit ist, sollte auch bei der Rückgewinnung im Vordergrund stehen: Individualität. Mit einer Mail, die man einfach an alle ehemaligen Kunden verschickt, entsteht ganz schnell ein beliebiger Eindruck. Und wer will schon mit einer Agentur oder einem Freelancer zusammenarbeiten, bei der oder bei dem man den Eindruck hat, einer von vielen zu sein? Eine kreative Idee zugeschnitten auf den einzelnen Kunden kann der Beginn einer erneuten Zusammenarbeit sein. Während es Kunden gibt, die sich mit einer kreativen Maßnahme begeistern lassen, gibt es eben so viele, die ein persönliches Wort und die menschliche Nähe schätzen. Sie fühlen sich abgeholt, wenn man an gemeinsame Erfahrungen und Themen anknüpft. Ein weiterer Türöffner kann sein, wenn man sich auf aktuelle Neuigkeiten aus dem Unternehmen bezieht. Auf diese Weise zeigt man dem hoffentlich baldigen Wieder-Partner sein Interesse an dem Unternehmen. Man kann aber auch einen Schritt weitergehen, indem man dem Kunden bereits Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit skizziert und dadurch neugierig auf mehr macht. Unabhängig davon, für welchen Weg der Ansprache man sich letztlich entscheidet, ist es wichtig, dem Partner ein Gefühl der Wertschätzung zu vermitteln und positive Erinnerungen an die bisherige Zusammenarbeit zu wecken. Kann man außerdem noch echte Benefits einer erneuten Zusammenarbeit nennen, ist eine Fortsetzung der Zusammenarbeit so gut wie sicher.

4. Nicht nur auf eine Mail verlassen:

Hat man sich bereits von Anfang an dafür entschieden, ein telefonisches Gespräch mit dem potenziellen Wieder-Kunden zu führen, bekommt man in der Regel ein sehr direktes Feedback. Entscheidet man sich hingegen für eine Kontaktaufnahme per Mail, kann eine Rückmeldung mehr Zeit in Anspruch nehmen. Selbstverständlich kann eine ausbleibende Rückmeldung ein Zeichen dafür sein, dass kein Interesse an einer weiteren Zusammenarbeit besteht, es kann aber auch sein, dass die Mail durchgerutscht ist und trotz Interesse eine Antwort auf sich warten lässt. Daher sollte man auf jeden Fall einen zweiten Kontaktversuch unternehmen, um zu erfahren, wie die Chancen für eine erneute Zusammenarbeit stehen. Hierfür ist es auf jeden Fall ratsam, zum Telefonhörer zu greifen. Nicht nur, dass man auf diesem Wege direkt erfährt, wo man steht, darüber hinaus bietet ein Gespräch die Option, Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit zu eruieren, die der Kunde möglicherweise noch nicht erkannt hat, die aber sehr relevant für ihn sind.

Beherzigt man diese Tipps, stehen die Chancen gut, dass man als Agentur oder Freelancer ehemalige Auftraggeber zu neuen Auftraggebern macht. Ist man unsicher und weiß nicht recht, welche eigenen Leistungsbereiche man noch stärker ausschöpfen und wie man sie den ehemaligen Kunden bestmöglich präsentiert, kann die Unterstützung durch einen Unternehmensberater hilfreich sein. Kontakt zu erfahrenen Experten in der Nähe erhält man über die Online-Plattform UnternehmensberaterScout.

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