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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

13.03.2016

Mit der SWOT-Analyse das Unternehmen auf Kurs bringen

Die meisten Marketingstudenten und Studierenden der Wirtschaftswissenschaften können die SWOT-Analyse im Schlaf hoch- und herunter-beten. So oft wird ihnen eingeimpft, dass es sich dabei um ein entscheidendes Analyse-Tool für Unternehmen eignet. Wie sehr dies der Wahrheit entspricht, merkt man oft erst, wenn man die Analyse für die eigene Unternehmung in der Praxis anwendet.

Es handelt sich dabei um ein Instrument der strategischen Planung, das der Positionsbestimmung und Strategieentwicklung von Unternehmen dient. Die SWOT-Analyse gliedert sich in die interne und externe Analyse auf. Zur internen gehören die Stärken (Strengths) und Schwächen (Weaknesses), bei denen es darum geht, das Unternehmen selbst zu beobachten. Es stellt sich die Frage, in welchen Bereichen es aus eigener Kraft bereits punkten kann und welche Bereiche noch optimierungsbedürftig sind. Zur externen Analyse gehören die Chancen SWOT Analyse für Unternehmen | Foto: (c) dizain / Fotolia.com(Opportunities) und Gefahren (Threats). Hierbei geht es darum, einen Blick auf den Markt allgemein und insbesondere darauf zu werfen, wie sich soziale, ökologische und technologische Bedingungen auf das Unternehmen auswirken (können). Diese Eigenschaften sind allerdings nicht losgelöst voneinander zu betrachten, sondern entfalten ihr volles Potenzial erst, wenn man sie miteinander kombiniert und daraufhin analysiert.

Mit diesen Kombinationen lässt sich der Nutzen aus Stärken und Chancen erhöhen und die Verluste aus Schwächen und Gefahren reduzieren:

  • SO: Stärke-Chancen
  • ST: Stärke-Gefahren
  • WO: Schwäche-Chancen
  • WT: Schwäche-Gefahren

  • Auch wenn man als Unternehmer geneigt ist, nur die positiven Seiten des eigenen Schaffens zu beleuchten, ist es entscheidend, auch den negativen Beachtung zu schenken. Nur so können etwaige Schwächen frühzeitig entdeckt und vor allem beseitigt werden. Ebenso verhält es sich mit den Gefahren, die von außen auf die Unternehmung einwirken können. Hat man sie erkannt, erlaubt einem dies, rechtzeitig Strategien zu entwickeln, um im Fall der Fälle angemessen darauf reagieren und bestenfalls sogar noch einen Profit daraus schlagen zu können.

    Die SWOT-Analyse ist ein Werkzeug, das sich auf unterschiedliche Unternehmensbereiche immer wieder anwenden lässt und das für erhellende Einblicke sorgt. Schließlich sind ein Unternehmen sowie dessen einzelne Sparten einem kontinuierlichen Wandel unterworfen, die auch vor dem Markt selbst keinen Halt machen. Daher ist es ratsam, die Analyse von Zeit zu Zeit zu wiederholen, um zu prüfen, wie sich diese Veränderungen auf das Unternehmen auswirken und ob gegebenenfalls strategische Anpassungen vorgenommen werden müssen. Denn im Alltag vergisst man nur allzu schnell, die Perspektive zu wechseln und einen kritischen Blick auf die Unternehmung sowie das eigene Tun zu bewahren. Mit der SWOT-Analyse gelingt es einem, dies wiederzuerlangen und das Geschäft - falls erforderlich - wieder in die richtigen Bahnen zu lenken.

    Foto: (c) dizain / Fotolia.com


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