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Trends: Gute Branchen zur Unternehmensgründung



Jedes Jahr analysiert die internationale Kreativ-Plattform 99designs welche Branchen im vorigen Jahr die meisten Designleistungen in Auftrag gegeben hat. Auf dieser Basis erstellt das Unternehmen dann ein Ranking der Trendbranchen. 2019 standen Unternehmen aus den Bereichen Astrologie, CBD, Veganismus und Biohacking bei den Auftraggebern an der Spitze der Rangliste. Doch warum sind gerade diese Branchen im Augenblick so bedeutend und was lässt sich daraus für Existenzgründer ableiten?

Unternehmen gründen Trends
Welche Branchen bieten sich zum Gründen an | Foto: (c) Free-Photos/pixabay.com

Spiritualität als Rettungsanker?

Auch wenn es für viele irritierend ist, so erlebten zuletzt Unternehmen mit astrologischem Schwerpunkt einen regelrechten Hype. Risikokapitalgeber beziffern den Wert der Branche auf 2,1 Milliarden US-Dollar. Dazu zählen sie Horoskop-Apps, Podcasts und spirituelle Beratungsunternehmen.

Insbesondere in Krisenzeiten, wie wir sie aufgrund der COVID-19-Pandemie aktuell erleben, kann es sogar sein, dass sich die Nachfrage nach spirituellen Lösungen sogar noch stärker erhöht, sodass sich möglicherweise der ursprünglich prognostizierte Branchen-Boom 2020 sogar noch einmal deutlich erhöht.

Geistige und körperliche Gesundheit sind wichtiger denn je
Dazu passt auch das Thema Biohacking. Darunter fallen sämtliche Methoden, die zur Steigerung der körperlichen und geistigen Leistungsfähigkeit beitragen sollen. Wie bedrohlich ist das Coronavirus tatsächlich? Fest steht, dass Menschen ohne Vorerkrankungen und mit einer gesunden Grundkonstitution, die sich mit dem Virus infizieren, in der Regel deutlich weniger darunter leiden. Seit 2015 ist die Zahl der Auftraggeber in diesem Bereich um 445% und allein im vergangenen Jahr um 71% gestiegen. Und auch hierbei ist davon auszugehen, dass diese bemerkenswerten Zahlen sich noch einmal deutlich erhöhen. Selten waren ein gesunder Geist und Körper so wichtig wie heute.

Ein Inhaltsstoff für zahlreiche Produkte

Auf den Gesundheitstrend springen ebenfalls CBD-Unternehmen auf. Produkte mit diesem Inhaltsstoff sind stark nachgefragt. Es ist eine weltweite Multi-Milliarden-Dollar-Branche entstanden, die von Kosmetika über Lebensmitteln und Getränken bis hin zu Heimtierprodukten alles umfasst, was das Herz begehrt. Aufgrund einer umfassenderen Legalisierung sowie eines damit einhergehenden stärkeren öffentlichen Bewusstseins für den Unterschied zwischen psychoaktiven (THC) und nicht psychoaktiven Cannabisextrakten, werden Stigmata zunehmend abgebaut, sodass in diesem wie auch im nächsten Jahr sicherlich nach zahlreiche weitere Produkte mit diesem Inhaltsstoff auf den Markt gespült werden.

Pflanzliche vs. tierische Produkte

Generell sind pflanzliche und vegane Marken auf dem Vormarsch. Immer mehr Menschen verzichten beim Essen auf tierische Produkte, da ist es nur logisch, dass auch an Kleidungsstücken und anderen Gegenständen des täglichen Bedarfs kein Tierblut mehr kleben darf.

Nachhaltigkeit unverzichtbar für jedes Business

Ein Thema, das neben den genannten Bereichen von enormer Bedeutung ist, ist das Thema Nachhaltigkeit. Während die Fridays-for-Future-Bewegung vor der Corona-Pandemie in den Medien omnipräsent war und sie die Menschen dazu animierte, über ihre individuelle Umweltbilanz nachzudenken, kam das Thema mit der COVID-19-Pandemie plötzlich vollkommen zum Erliegen. Waldbrände und schmelzende Eisberge erinnern uns jedoch ganz deutlich daran, wie schlecht wir mit unserem Lebensraum umgehen und sollten Ansporn für uns sein, uns auch in der Krise um die Umwelt zu kümmern. Heutige Gründer dürfen dieses Thema nicht mehr ausklammern. Nachhaltigkeit muss zum wesentlichen Bestandteil der Unternehmens-DNA werden.

Lockdown drängte Menschen ins Netz

Im wirtschaftlichen Kontext ebenso unaufhaltsam ist die Digitalisierung. Als Reaktion auf den Lockdown haben so viele Menschen wie nie zuvor zum Handy oder Laptop gegriffen, um einzukaufen. Selbst die Neu-Online-Shopper haben sich nun so sehr an die Angenehmlichkeiten des E-Commerce gewöhnt, dass es für den stationären Handel immer schwieriger wird, sich zu behaupten. Möchte man ein Unternehmen gründen, muss das E-Business direkt mitgedacht werden oder aber man bietet seine Leistungen gleich in erster Linie online an. Das hat nicht nur den Vorteil, dass sich die Geschäftsidee in der Regel kostengünstiger umsetzen lässt, man benötigt auch weniger Personal für die Realisierung. Insbesondere in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, dies von vornherein einzukalkulieren. Je mehr Mitarbeiter man braucht, desto teurer wird der Schritt in die Selbstständigkeit.

Fazit

Beabsichtigt man den Schritt in die Selbstständigkeit, kann es lohnenswert sein, einen Blick darauf zu werfen, welche Branchen sich gerade positiv entwickeln und wo Geschäftszweige möglicherweise gerade ins Stocken geraten oder vielleicht sogar gänzlich zum Erliegen kommen. Um noch vor der Gründung, also bevor es an das Budget geht, eine Einschätzung dahingehend zu erhalten, sollte man sich vorher mit einem Unternehmensberater austauschen. Erfahrene Fachleute haben schon viele Unternehmer kommen und gehen gesehen, sodass sie ganz genau wissen, was gerade funktioniert und was in den nächsten Jahren gut laufen wird. Aber nicht nur das: Unternehmensberater unterstützen außerdem beim Aufsetzen eines Businessplanes und können bei der Beschaffung von Finanzmitteln behilflich sein.

Experten in der Nähe sucht man am einfachsten über die Online-Plattform UnternehmensberaterScout. Neben der eigenen Postleitzahl gibt man dort an, für welchen Bereich man Unterstützung benötigt. Dann braucht man nur noch abzuwarten, bis die Berater auf die Ausschreibung reagieren. So entfällt die zeitaufwändige Suche und man muss nur noch den Experten herausfiltern, mit dem man in Zukunft zusammen arbeiten möchte.

Foto: (c) Free-Photos/pixabay.com

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