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Frauen sind die Verlierer der Pandemie mit Revoluzzergeist aus der Schockstarre!



Die Auswirkungen der Pandemie, wirtschaftliche Unsicherheit, wenig Abwechslung bei der Freizeitgestaltung und auch der Mangel an Möglichkeiten, sich nach dem Feierabend mit einem guten Essen im Restaurant belohnen zu können, setzen uns allen zu. Dahingehend besteht bei Männern und Frauen Einigkeit.

Damit ist es jedoch schnell vorbei, wirft man einen Blick auf weitere krisenbedingte Parameter. Insbesondere während des ersten Lockdowns hat die häusliche Gewalt zugenommen. Darunter leiden in erster Linie Frauen.

Zurück in die Vergangenheit

Außerdem führt die Pandemie dazu, dass Frauen in tradierte Rollenmuster zurückgeworfen werden. Fühlten sie sich vorher schon fast auf Augenhöhe mit ihren männlichen Arbeitskollegen, ist es damit spätestens seit Beginn der Covid-19-Pandemie vorbei. Wenn Kindergärten und Schulen schließen, sind es vordergründig die Frauen, die sich vom Job zurückziehen, um für die Kinder da sein zu können. Gleiches gilt für die Pflege von Verwandten wie auch für die Erledigung der Aufgaben im Haushalt. Die Folge ist, dass durch diese Verpflichtungen die Arbeitszeit von Frauen erheblich sinkt. Während dies im Angestelltenverhältnis möglicherweise noch durch Kurzzeitregelungen aufgefangen werden kann, gehen damit für weibliche Gründerinnen empfindliche finanzielle Einbußen einher.

Eine Blitzumfrage des Female Founders Monitor hat ergeben, dass für 61% der Gründerinnen mit Kind die verfügbare Arbeitszeit gesunken ist. Obwohl die Digitalisierung vielen Gründerinnen die Arbeit aus dem Homeoffice ermöglicht, ist es (wieder) schwieriger geworden, die Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen. Doch auch weibliche Gründerinnen, die keine Kinder haben, ächtzen unter dem Einfluss der Pandemie auf ihre Arbeit, da sie mehr arbeiten als zuvor mit negativen Auswirkungen für ihre Work-Life-Balance.

Weibliche Gründerinnen sind immer noch selten

Frauen als Gründerinnen sind nach wie vor selten: 2020 liegt der Anteil der weiblichen Gründerinnen lediglich bei 15,7%. Zieht sich die aktuelle Situation noch länger hin, wird sich an diesem geringen Anteil sicherlich auch im nächsten Jahr nichts ändern. Immerhin befürchten 68,9% der Gründerinnen negative Auswirkungen der Krise auf ihr Start-up. Diese resultieren neben dem geringen Zeit-Budget in erster Linie aus verringerten Einnahmen. In Zeiten der Unsicherheit neigen die Menschen dazu, den Gürtel enger zu schnallen und ihr Geld zu sparen. Niemand weiß, was morgen geschieht, sodass man für den Notfall Geld auf der hohen Kante haben möchte. Das drückt erheblich auf die Konsumlaune der Menschen, unter der letztlich die Unternehmer leiden müssen.

Frauen wird Zugang zu Geld erschwert

Hinsichtlich der Finanzierung leiden Frauen unter einem schwierigeren Zugang zu Investoren. Für Gründerinnen heißt das: In fast jedem zweiten Unternehmen reduzierte sich die Liquidität, also in fast 50% der weiblich geführten Unternehmen. Dass Frauen auch bei den Geldgebern das Nachsehen haben, zeigt sich außerdem darin, dass männlich geführte Unternehmen durchschnittlich 10,6 Millionen Euro akquirieren können, während die Gründerinnen, laut einer Studie der Boston Consulting Group aus dem September 2019, gerade mal mit 3,5 Millionen Euro ausgestattet werden. Als Ursache dafür macht das Unternehmen die schlechten Bewertungen von Investoren weiblicher Start-ups aus. So wird der Wert deutscher männlich geführter Neugründungen um 16,4 mal höher eingeschätzt als der ihrer weiblich geführten Pendants.

Revoluzzergeist statt Schockstarre

Obwohl die Bedingungen für Gründerinnen aktuell alles andere als rosig sind, ist das noch lange kein Grund, nicht den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Anstatt in einer Schockstarre zu verharren und dabei zuzusehen, wie sich gesellschaftliche Backlashes etablieren, sollten Frauen den Revoluzzergeist in sich wecken und die Krise als Chance nutzen, die neue Normalität aktiv mit zu gestalten. Es besteht die Möglichkeit, alte Muster aufzubrechen und durch eine neue Realität zu ersetzen. Vorteilhaft kommt zudem hinzu, dass infolge der Corona-Krise berufliche Zweige zukünftig stärker nachgefragt werden, in denen seit jeher eher Frauen zu finden.

In der Pflege, im Bildungs- wie auch Gesundheitsweisen hat die Krise Versäumnisse offenbart, die Potenziale für neue Modelle und Ideen bieten. Die perfekte Basis für Frauen, an diesen Punkten anzusetzen und Geschäftsmodelle mit neuen Lösungswegen zu entwickeln. Außerdem bringen sie durch die Anforderungen, die die Familie an sie stellt, die relevanten Skills mit, die auch für Gründungen vorteilhaft sind. Mit ihrem Verantwortungsbewusstsein, ihrem hohen Maß an Flexibilität wie auch ihrer

Resilienz ist ihr Set-up absolut gründergeeignet.

Wer den Schritt in die Selbstständigkeit wagen möchte und noch Fragen beziehungsweise Unsicherheiten dahingehend hat, ist nicht auf sich allein gestellt. Es gibt Unternehmensberater, die sich vor allem auf Start-up-Gründungen spezialisieren, die die Sorgen und Ängste zukünftiger Gründer kennen und genau wissen, wie sich kostenintensive Fehler vermeiden lassen. Ein solcher Berater lässt sich mit wenigen Klicks über die Webseite UnternehmensberaterScout finden.

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