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Fehler vermeiden, erfolgreicher gründen



Die Zahl der Unternehmensgründungen verharrt hierzulande auf einem verhältnismäßig geringem Niveau. Das liegt in erster Linie an der mangelnden Risikobereitschaft. Zu groß ist die Furcht, sich mit seiner Geschäftsidee zu verrennen und anstatt mit einem florierenden Business letztlich mit leeren Taschen oder sogar noch schlimmer mit einem Schuldenberg da zu stehen.

 

Fehler bei der Gründung vermeiden
Fehler bei der Existenzgründung vermeiden | Foto: (c) FirmBee/pixabay.com

Dieses Schreckensszenario scheint auch von der Realität gar nicht so weit entfernt zu sein, führt man sich vor Augen, dass die 338.000 Neugründungen im vergangenen Jahr 354.000 Insolvenzen gegenüber standen (vgl. Erhebungen des Institutes für Mittelstandsforschung (IFM)).

Dennoch sollte man sich aufgrund der Zahlen nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen. Selbstverständlich gibt es immer wieder Fälle, in denen eine Unternehmung vom Gründer unverschuldet in eine Schieflage geraten ist. Die Realität sieht jedoch anders aus. Es tauchen immer wieder die gleichen Fehler auf, die ursächlich für missglückte Gründungen sind. Macht man sich dieser vorab bewusst und vermeidet sie, steht einer erfolgreichen Unternehmung kaum noch etwas im Weg. Welche das sind, haben wir im Folgenden für Sie zusammengestellt.

Die Finanzierung:

Sie ist das A und O einer jeden Gründung. Ohne Geld lässt sich selbst die beste Geschäftsidee nicht realisieren. Also sollte man im Vorhinein verschiedene Unternehmensszenarien durchkalkulieren und überlegen, wie viel Geld beziehungsweise wie viele Reserven nötig sind. Schließlich darf man nicht davon ausgehen, dass das Business von Tag Eins an durch die Decke geht.
Es gilt, Entwicklungszeit einzuplanen und dazu gehört auch Geduld. Glücklicherweise sind insbesondere Unternehmen im Online-Bereich mit verhältnismäßig wenig Startkapital und damit auch relativ risikoarm umzusetzen. Erhöht sich der Finanzbedarf, zum Beispiel weil neue Mitarbeiter eingestellt werden müssen, sollte man eine Finanzierung in Erwägung ziehen. Aber Vorsicht ist geboten: Mit der Finanzierung großzügig andere Löcher zu stopfen, hätte zur Folge, in der Mitarbeiterfrage keinen Schritt vorangekommen zu sein. Neben den Mitarbeitern will ebenfalls der individuelle Finanzbedarf abgedeckt werden.

Fehlendes (Branchen-)Know-how:

Sich direkt nach der Uni selbstständig zu machen, klingt viel zu schön, um wahr zu sein. Und das ist es meist auch, da die Professionalität oft auf der Strecke bleibt. Auch wenn man sich während des Studiums oder im Rahmen von Praktika in ein Fachgebiet vertieft hat, bedeutet das nicht, dass man auch mit der Praxis vertraut ist. Hier können die Dinge auf einmal ganz anders aussehen, als man sie sich am Schreibtisch erdacht hat. Um das zu vermeiden, ist es ratsam, erst mal ein paar Jahre in einem Angestelltenverhältnis Erfahrungen in der avisierten Branche zu sammeln. Möglicherweise zeigt sich dann, dass die eigene Geschäftsidee vielleicht doch nicht so innovativ ist wie anfangs gedacht oder im besten Fall zeigt sich mehr denn je, dass die Branche auf die eigene Idee wartet. Dann hat man vorab beste Chancen, sich ein Netzwerk aufzubauen, auf das man später zurückgreifen kann.

Objektivität:

Es versteht sich von selbst, dass man eine gewisse Begeisterung für die eigene Geschäftsidee mitbringen muss. Ist das nicht der Fall, wird der kleinste Gegenwind einen bereits aus der Bahn werfen. Und wenn man sich selbstständig macht, kann der Wind einem schon mal ziemlich rau entgegenwehen. Man braucht ein gesundes Selbstbewusstsein, mit dem man Geschäftspartnern und Angestellten demonstriert, dass man genau weiß was man tut und wohin es mit dem Unternehmen gehen soll. Allerdings ist der Grad zwischen Selbstbewusstsein und Überheblichkeit mitunter recht schmal. Im Sinne des Unternehmens gilt es, auch mal einen Schritt von dem eigenen Vorhaben zurückzutreten und zu überlegen, ob es für die angebotenen Leistungen eine Zielgruppe gibt und wenn ja, ob sie das Produkt überhaupt in dieser Form benötigt.

Kaufmännisches Wissen:

Auch wenn man selbst vielleicht unglaublich kreativ ist und sich als optimaler Teamleader herausstellt, bedeutet dass nicht, automatisch ein guter Geschäftsmann zu sein und stets die Zahlen im Blick zu haben. Das ist allerdings unverzichtbar, um nachhaltig zu wirtschaften. So lassen sich gegebenenfalls Durststrecken überbrücken oder genug Reserven bilden, um kurzfristig in sinnvolle Anschaffungen zu investieren.

Kein USP:

Um sich von der Konkurrenz abzuheben, ist es ganz entscheidend, der Zielgruppe andere oder zusätzliche Leistungen anzubieten, die sie woanders bisher nicht in dieser Form erhalten hat. Dafür ist es wichtig, sich vorher dezidiert mit der eigenen Zielgruppe auseinanderzusetzen. Auf diesem Wege erfährt man, was die Menschen sich wünschen und wirklich benötigen. Darauf lässt sich das jeweilige Alleinstellungsmerkmal abstimmen, das den Konsumenten einen echten Mehrwert bieten muss. Unterscheidet sich das eigene Angebot lediglich in der Farbgebung, hat die Zielgruppe keinen echten Benefit und wird wahrscheinlich in Zukunft keinen Anlass dafür sehen, zum neuen Produkt zu wechseln.

Man sollte nicht erst mit einem Unternehmensberater zusammen arbeiten, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist. Optimalerweise konsultiert man schon vor der Gründung einen Experten, mit dem man die Geschäftsidee bespricht. Dieser kann frühzeitig auf mögliche Fallstricke hinweisen, wodurch sich als Gründer Fehler vermeiden und die Chancen auf ein erfolgreiches Business deutlich erhöhen lassen. Auf der Online-Plattform UnternehmensberaterScout finden ambitionierte Gründer Fachleute, die nur einen Klick weit entfernt sind.

Foto: (c) FirmBee/pixabay.com

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