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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

09.07.2018

Digitalisierung: Vom Schreckgespenst zum Umsatztreiber für Berater

Ein Berater für alle Fälle! So sehr Unternehmen sich das auch in der heutigen Zeit noch wünschen, so sehr weicht dies von der Alltagsrealität von Beratern ab. Die Digitalisierung führt nicht nur in Unternehmen branchenübergreifend nach wie vor zu Irritationen, sondern stellt auch ganz neue Herausforderungen an Unternehmensberater. Immerhin sind sie es, die den Entrepreneuren mit Rat und Tat zur Seite stehen und diesen umwälzenden Prozess begleiten sollen.
Was bedeutet die fortschreitende Digitalisierung für die Aufgaben eines Beraters? Foto: (c) StartupStockPhotos/pixabay.com

Wie kann dies gelingen, wenn sie selbst noch nicht in der Digitalisierung angekommen sind und versuchen, diesem Wandel mit herkömmlichen nicht digitalen Werkzeugen zu begegnen? Auch die Unternehmensberater sowie ihr Leistungsangebot müssen sich grundlegend erneuern, um letztlich die Digitalisierung als Gewinn für sich erkennen zu können.

Schließlich ist die Nachfrage nach Beratern aktuell so groß wie selten zuvor. Die Unsicherheit darüber, welche Maßnahmen wie und in welchem Rahmen angegangen werden sollten, veranlasst kleine wie auch große Unternehmen zunehmend dazu, sich eine Fachexpertise ins Haus zu holen. Die nicht nur eigene Wissenslücken schließt, sondern die Transformation umfassend mitgestaltet.
In diesen Bereichen ist die Nachfrage am größten:
  • Strategieberatung
  • IT-Beratung
  • Organisations- und Proessberatung

Langfristig werden die Unternehmensberater profitieren, denen es gelingt, sich am besten auf die veränderten Erwartungen ihrer Kunden einzustellen. Damit dies bestmöglich gelingt, gilt es, die nötigen Voraussetzungen zu schaffen.

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Sich klar positionieren

Die Eier legende Wollmilchsau hat ausgedient. Im Zuge der Digitalisierung ist es nicht mehr möglich, als Allrounder allen Wünschen des Kunden gerecht zu werden. Daher sollte man sich bewusst machen, in welchen Bereichen die eigenen Stärken liegen, aber auch an welchen Stellen andere einfach besser Bescheid wissen. Dies ermöglicht eine exakte Positionierung der eigenen Leistungen, was zum einen den potenziellen Kunden die Suche erleichtert, die genau für diesen Fachbereich Unterstützung benötigen. Zum Anderen ermöglicht dies, sich von den Mitbewerbern mit dem eigenen Expertenwissen abzuheben. Allerdings soll dies nicht dazu führen, sich nun als Einzelkämpfer einzurichten, sondern ganz im Gegenteil dazu animieren, ein Netzwerk aufzubauen. Der Vorteil ist, dass man den Kunden im Rahmen einer flexiblen Struktur für jeden Bedarf das entsprechende Know-how zur Verfügung stellen kann. Der Kunde dankt es mit einer langfristigen Zusammenarbeit.

Fachwissen ist durch Digitalisierung für alle zugänglich

Die Digitalisierung stellt neue Regeln auf. Was gestern erfolgreich war, muss es morgen schon nicht mehr sein. Wurden Unternehmensberater in früheren Jahren bevorzugt eingekauft, um sich Fachwissen ins Haus zu holen, so ist der Bedarf daran mit der Digitalisierung deutlich gesunken. Mit dem Internet haben die Menschen eine nahezu unerschöpfliche Informationsquelle gewonnen. Die sozialen Netzwerke sorgen dafür, dass derjenige, der das gefragte Wissen hat, immer nur einen Klick beziehungsweise eine Anfrage weit entfernt ist. Dementsprechend sind die Kunden heutzutage so gut mit Informationen versorgt wie nie zuvor.

Für jede Branche bedeutet Digitalisierung etwas anderes

Jede Branche steht vor ihren ganz eigenen Herausforderungen was die Digitalisierung anbelangt, was eben auch bedeutet, dass es verschiedene Optionen gibt, wie sich ein Unternehmen erfolgreich auf die digitale Ebene heben lässt. Während es in dem einen Bereich darum gehen kann, die Kommunikation mit den eigenen Kunden zu digitalisieren, also Social Media-Kanäle zu nutzen oder einen Live-Chat einzurichten, kann es in einem anderen Bereich wichtig sein, die Zielgruppe via Augmented Reality abzuholen. Es ist an dem Berater, sich je nach Spezialisierung mit technischen Neuerungen vertraut zu machen und bei Bedarf Kooperationen zu schließen. Er wird zum Projektleiter im Prozess der Digitalisierung, von dem erwartet wird, dass er weiß, an welchen Stellschrauben gedreht werden muss. Das kann unter Umständen auch bedeuten, dass Weiterbildungsmaßnahmen für das Team erforderlich werden. Die kreativsten digitalen Strategien bringen nämlich nichts, wenn es im Unternehmen niemanden gibt, der sie umsetzen kann. Es ist Fingerspitzengefühl gefragt, um den Menschen die Angst vor Neuerungen zu nehmen und sie mit Begeisterung auf diese Reise mitzunehmen.

Den Mensch nicht außer Acht lassen

Im Zuge der Digitalisierung nun alles über Bord werfen zu wollen, was sich in der Vergangenheit als positiv erwiesen hat, wäre zu kurz gedacht. Es gilt sehr genau zu prüfen, wann zum Beispiel die Einbindung von Software einen echten Benefit leistet und wann es zielführender ist, etablierte Strukturen beizubehalten. Der Berater befindet sich in einem Spannungsfeld zwischen Mensch und Technik wie auch zwischen Sicherheit und Risiko. Er muss diese Dinge gegeneinander abwiegen und im Einzelfall entscheiden, welchem Kriterium er wann Vorrang einräumt. Keine leichte Aufgabe, die großer Fachkenntnis bedarf und immer nur von Einzelfall zu Einzelfall entscheiden werden kann.

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Auch als Berater Hilfe in Anspruch nehmen

Um stets auf neue Entwicklungen reagieren zu können und jederzeit zu wissen, was gerade ausschlaggebend für eine Branche ist, ist es unumgänglich, dass auch Berater sich immer wieder fortbilden. Denn es kann in der Digitalisierung nur der Berater seine Kunden bestmöglich betreuen, der nicht nur den Markt kennt, sondern heute schon einschätzen kann, in welche Richtung er sich morgen entwickeln wird.
Auf unserer Plattform UnternehmensberaterScout sind Unternehmensberater aus ganz Deutschland registriert. Wir möchten Sie zum Wissenstransfer untereinander einladen! Möglicherweise entstehen dadurch gewinnbringende Kooperationsmöglichkeiten für alle Seiten.

Foto: (c) StartupStockPhotos/pixabay.com

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