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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

07.03.2016

Bankgespräch: Mit souveränem Auftreten und Know-how überzeugen

Ist man nicht in der Lage, eine angestrebte Unternehmung aus eigenen finanziellen Mitteln zu stemmen, ist der Weg zur Bank unvermeidbar. Trotzdem sollte man nicht mit bibbernden Knien und in Bittstellermarnier dort auftreten, sondern als vertrauenswürdiger Partner die Geschäftsidee vorstellen. Um den Bankberater davon zu überzeugen, dass er es mit einem seriösen Unternehmer zu tun hat, sollte man einige Dinge beachten.

Eine gute Gesprächsvorbereitung ist das A und O. Dabei geht es nicht nur darum, sich nach Möglichkeit bereits vorab über etwaige Finanzierungsmöglichkeiten zu informieren, sondern noch viel wichtiger ist es, sich selbst und die Geschäftsidee Als Unternehmensgründer auf das Bankgespräch vorbereiten | Foto: (c) contrastwerkstatt / Fotolia.combestmöglich zu präsentieren. Von entscheidender Bedeutung ist es, seine wichtigen Geschäftszahlen zu kennen. Um hierbei möglichst realistische Daten zu nennen, kann ein Unternehmensberater mit seiner umfassenden Erfahrung helfen. Er weiß, ob die angepeilten Umsatzzahlen realistisch sind oder ob es sich dabei um reines Wunschdenken handelt. Wichtig ist nicht nur das eigene Business im Blick zu haben, sondern auch über den Tellerrand hinauszuschauen. Wie groß ist überhaupt das Marktpotenzial und wie viel Geld erwirtschaften Unternehmen mit einem vergleichbaren Geschäftsmodell?

Allerdings sind bei der Vorbereitung mögliche Schwächen nicht zu vernachlässigen. Werden diese erst im Gespräch mit dem Bankberater enttarnt, kann dies die Finanzierung gefährden. Wer hingegen die Schwächen des Unternehmens kennt, punktet im Gespräch mit dem Wissen, wie er diese lösen möchte. Ein optimales Tool, um die Stärken, Schwächen, Chancen und Gefahren eines Unternehmens zu erkennen, ist die SWOT-Analyse. Wer auf alle Eventualitäten vorbereitet ist und nachvollziehbare Ansätze vorstellt, wird einen guten Eindruck beim Bankberater hinterlassen.

Bei aller Selbstsicherheit und Zuversicht, die Jungunternehmer in einem solchen Gespräch ausstrahlen sollten, ist es wichtig, nicht überheblich zu wirken. Dies hinterlässt nicht nur einen schlechten Eindruck, sondern lässt ihn überdies daran zweifeln, dass zukünftige Geschäftspartner sich auf den Gründer einlassen, was einer erfolgreichen Unternehmung im Wege stehen könnte.

Doch wie geht es weiter, wenn die Bank trotz der guten Vorbereitung eine Finanzierung ablehnt? Man sollte sich davon nicht sofort entmutigen lassen, sondern nach den Gründen dafür fragen. So können auf der einen Seite zum Beispiel mangelnde finanzielle Sicherheiten einem Kredit entgegenstehen oder auf der anderen Seite der persönliche Eindruck. In beiden Fällen kann man aktiv werden. Im ersteren Fall sollte unter Umständen eine Bürgschaft aushelfen, während im zweiten die Verbesserung des eigenen Auftretens forciert werden sollte. Konstruktives Feedback ist wertvoll, damit das nächste Gespräch mit einer Kreditzusage endet.

Foto: (c) contrastwerkstatt / Fotolia.com

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