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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

10.07.2017

Unternehmensberater-Klischees: Was ist dran?

"Was ist ein Unternehmensberater auf dem Meeresgrund?" "Ein guter Anfang!" So oder so ähnlich klingen Witze über Unternehmensberater. Wie jede Berufsgruppe haben auch diese Dienstleister mit hartnäckigen Vorurteilen zu kämpfen, die entweder maßlos übertrieben oder gar schlichtweg falsch sind.

So meinen gerade Angestellte, dass der Rotstift der ständige Begleiter der Unternehmensberater Klischees | Foto (c): Jürgen Fälchle/ fotolia.comUnternehmensberater ist. Natürlich gehören Kostensenkungen oft zu den Maßnahmen, die notwendig sind, um Unternehmen erfolgreich zu machen. Allerdings nur, wenn dies nötig ist, denn viel häufiger wird in den Bereichen Logistik, Marketing oder IT optimiert, bevor es zu Personalanpassungen kommt.

Auch heißt es, dass Unternehmensberater ihren Beruf nur wegen des Geldes gewählt haben. Zwar liegen die Gehälter recht hoch und selbst Einsteiger in großen Consulting-Agenturen können im Schnitt mit 50.000 Euro im Jahr rechnen, eine Studie belegt allerdings, dass das Gehalt als Entscheidungskriterium für eine große Consulting-Agentur hinter Karrierechancen, internationalen Einsatzmöglichkeiten etc. wesentlich weiter hinten rangiert.

Ein weiteres Klischee geht davon aus, dass Berater nur aus dem Koffer leben. Für viele Junior Consultants beginnt die Woche in der Tat oft montags am Flughafen, nimmt vor Ort beim Kunden seinen Lauf und endet erst Freitag wieder im eigenen Büro. Je höher man allerdings auf der Karriereleiter steigt, bieten sich viele Alternativen zum ?Leben auf Reisen?. Und selbstverständlich gibt es im Gegensatz zur landläufigen Meinung auch Frauen innerhalb der Berufsgruppe. Dieser ist jedoch wesentlich geringer, besonders, da die große Reisebereitschaft oft Kinderwünschen im Wege steht. Viele Agenturen bieten genau aus diesem Grund aber auch immer mehr familienfreundliche Modelle an, weil sie gezielt Frauen anwerben möchten.

Berater sind alle oberflächliche BWL-Schnösel? Wohl kaum! Zwar hält sich das Bild nach wie vor hartnäckig in der Öffentlichkeit, aber der "typische" BWLer, der von der privaten Business School in eine große Unternehmensberatung einsteigt, ist nur einer von vielen Mitarbeitern. Fest steht allerdings, dass Hochmut und Oberflächlichkeit, die Consultants unterstellt werden, dafür sorgen, dass entsprechende Kandidaten bereits im Bewerbungsprozess aussortiert werden. Denn Berater müssen gut zuhören können und teamfähig sein, um den Job gut auszuüben. Aus diesem Grund ist eine ausgeprägte Ellenbogenmentalität eher hinderlich als vorteilhaft.

Wenn man den vielen Klischees auf den Grund geht, die gegen Unternehmensberater gehegt werden, zeigt sich, dass diese meist mit einem geringen Wissen über diese Berufsgruppe einhergehen und der Realität nicht standhalten.

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