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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

02.10.2017

Neue Arbeitszeitmodelle: was kommt auf Arbeitnehmer und Arbeitgeber zu

Neue Arbeitszeitmodelle | Foto:(c) Jacob Lund /fotolia.com
Zwar ist der "Nine-to-Five"-Job in unseren Breitengraden bisher noch fest verankert, doch die Digitalisierung nagt an unserem festen Arbeitszeitmodell. Die Generation Y ruft nach flexiblen Arbeitszeiten und langfristig-wenn auch sehr langsam - geht auch in Deutschland der Trend zur Work-Life-Integration.

Derzeit sind neue Arbeitszeitmodelle jedoch nur für bestimmte Branchen praktikabel, denn für Produktion, Pflege oder das Handwerk gibt es keine Lösungen, die dem Alltag standhalten.

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Von Work-Life-Balance zu Work-Life-Integration für Arbeitnehmer

Bis vor einigen Jahren waren das Gleitzeitmodell oder auch ein paar Stunden "Homeoffice" das Höchstmaß an Freiheit für Arbeitnehmer. Folgt man langfristigen Prognosen, arbeitet der Arbeitnehmer der Zukunft "remotely", also "out of office".

Die Digitalisierung und die mit ihr verbundenen modernen Kommunikationsmittel machen die flexible Zeiteinteilung des Jobs möglich. Warum also beim Weg ins Büro im Stau stehen, wenn man in derselben Zeit bereits am Küchentisch eine Stunde arbeiten könnte? Warum ins Geschäft zu einem Meeting fahren, wenn es eine Konferenzschaltung oder ein Skype-Anruf auch täte?

Die neue Generation der Arbeitnehmer kann es sich leisten, neue und höhere Anforderungen an ihre Arbeitgeber zu stellen. Sie fordert Selbstbestimmung, Flexibilität und persönliche Freiheit in einem Maß ein, das früher nur in der Selbstständigkeit denkbar war. Noch sträuben sich die Arbeitgeber, insbesondere in Deutschland. Aber der Fachkräftemangel bestimmter Branchen schwächt ihre Position. Auf der anderen Seite fallen bestimmte Branchen aus den bisherigen Überlegungen komplett heraus. Wie sollen neue Arbeitszeitmodelle für Produktion, Handwerk oder Pflege aussehen? Klar ist bisher nur eins:

Neue Lösungen müssen her und die neuen Modelle sind gar nicht so neu.

Ein aufmerksam beobachtetes Pilotprojekt in Schweden, bei dem an fünf Tagen pro Woche nur sechs Stunden gearbeitet wurde, brachte bemerkenswerte Ergebnisse: Effizienteres Arbeiten, zufriedenere Arbeitnehmer und stabilere Gesundheit. Auch andere Modelle, wie die 4-Tage-Woche, oder planbare Schichtmodelle sind überlegenswert. Warum sollte ein Mitarbeiter, der mit Kunden in Asien zu tun hat, nicht mal eine Woche von 4 bis12 Uhr arbeiten, bis das Projekt abgeschlossen ist? Auch die Anrechnung von Überstunden auf die Lebensarbeitszeit, wie sie derzeit bei Daimler in der Diskussion sind, erscheint spannend. "Hintenraus" früher im Leben ganztags Freizeit zu haben, wäre möglicherweise auch eine Lösung.


Foto:(c) Jacob Lund /fotolia.com

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