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Im E-Commerce mit Erfolg gründen



Die Corona-Krise hat vielen Menschen den Spaß am Gründen verdorben. Zu groß ist die Furcht vor dem Scheitern. Das Vorhaben ein Unternehmen zu gründen erfordert ohnehin sehr viel Mut erfordert, da die Chancen eines Misserfolges nicht nur relativ groß, sondern omnipräsent sind.

E Commerce gründen | Foto(c)200degrees/pixabay.com


Infolge der Corona-Krise mussten bereits zahlreiche Unternehmen Insolvenz anmelden, die dies ohne die Krise nicht hätten tun müssen. Sie waren finanziell gut aufgestellt, hatten ein solides Einkommen und es gab keinen Anlass dafür, am Konzept zu zweifeln. Plötzlich breitet sich auf der ganzen Welt ein Virus aus und auf einmal gibt es das - gestern noch erfolgreiche Unternehmen ? heute schon nicht mehr. Grund genug erst einmal auf die Bremse zu treten und die Gründung erst anzugehen, wenn sich die wirtschaftliche Situation wieder beruhigt hat. Da jede Krise aber auch Chancen mit sich bringt, sollte man nicht voreilig die Pause-Taste drücken, sondern prüfen, was aktuell für eine Gründung sogar förderlich sein kann.

Mal ganz abgesehen von der Reisebranche erlebt der gesamte Online-Handel seit Frühjahr letzten Jahres einen regelrechten Boom. Lockdown 1 und 2 ließen und lassen uns keine andere Möglichkeit, als Anschaffungen online zu erledigen ? sei es das neue Sportoutfit zum Joggen, ein schickes Hemd für das nächste Zoom-Meeting oder ein aktueller WLan-Router. Was es auch ist, die Menschen shoppen online. An diesem Verhaltensmuster wird sich auch in Zukunft nichts ändern, sodass der E-Commerce in den nächsten Jahren ebenfalls ein großes Thema bleibt.

Allerdings ist es mit dem Aufsetzen eines Webshops allein noch nicht getan, denn das ist noch kein Garant dafür, dass die Unternehmung erfolgreich wird. Wie im Offline-Bereich gibt es auch in der Webwelt eine Vielzahl von Geschäftsmodellen, die sich nicht durchsetzen. Damit es einem mit der eigenen Idee nicht so ergeht, sollte man bei einer Gründung folgende Dinge beachten.

Besteht eine Nachfrage am Markt?

Selbstverständlich ist man als Gründer davon überzeugt, dass die Welt eigentlich nur auf die eigene Erfindung beziehungsweise das Geschäftsmodell gewartet hat. Ob das auch wirklich so ist, kann man vorab in Gesprächen im Freundeskreis erfragen. Je ehrlicher die Freunde sind und auf Schwachstellen aufmerksam machen, desto besser kann man das Produkt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe ausrichten. Eine andere Möglichkeit ist, sich bei der zukünftigen Konkurrenz umzuschauen.
  • Welche Besonderheiten kommunizieren sie?
  • Lässt sich etwas über deren Umsätze in Erfahrung bringen?
Je mehr Informationen man vorab über das zukünftige Geschäftsfeld in Erfahrung bringen kann, desto besser ist es und desto konkretere Rückschlüsse lassen sich hinsichtlich der eigenen Unternehmung ziehen.

Stehen die Finanzierung und die Monetarisierung?

Auch wenn Gründungen im E-Commerce erst einmal nicht so viel Startkapital erfordern wie im Offline-Handel ist es auch hierfür erforderlich, ein gewisses finanzielles Polster zu haben. Es ist nicht davon auszugehen, dass man von Anfang an Geld verdient. Folglich muss man erst einmal auf das Ersparte zurückgreifen, um über die Runden zu kommen. Andere Möglichkeiten sind externe Finanzierungsoptionen wie zum Beispiel ein Kredit oder aber, sich von Business Angels unterstützen zu lassen. Hierbei darf man allerdings nicht aus den Augen verlieren, dass das Geld kein Geschenk ist, sondern zu gegebener Zeit ein Rückfluss sichergestellt sein muss.

Damit dies gelingen kann, ist es von entscheidender Bedeutung, sich frühzeitig über die Monetarisierung Gedanken zu machen. Wer nicht weiß, wie sich das Geschäftsmodell versilbern lässt, kann am Ende auch kein Geld damit verdienen. Dazu gehört auch, dass man ein richtiges Pricing aufsetzt, welches der angebotenen Leistung entspricht. Zu hohe Preise schrecken die Zielgruppe ab, ein zu niedriger Preis lässt den Eindruck entstehen, dass das Produkt oder die Dienstleistung nicht wirklich wertig ist.

Ist das nötige Know-how vorhanden?

Eine Gründung verlangt einem Menschen jede Menge ab. Insbesondere mit einem knappen Budget ist es unausweichlich, gewisse Tätigkeiten selbst erledigen zu müssen. Wichtig hierbei ist, seine eigenen Grenzen einschätzen zu können. Gerade in finanziellen und steuerlichen Belangen sollte man nicht voreilig Handeln. Wer hier Fehler begeht, dem kommen diese in der Regel später teuer zu stehen. Selbstreflektion ist also ganz wichtig für jeden erfolgreichen Gründer. Nur wenn man die eigenen Schwachstellen (er)kennt, kann man Menschen beziehungsweise Experten um Hilfe bitten, wodurch sich folgenschwere Fehler vermeiden lassen.

Geht es um das solide Setup einer Unternehmung, ist die Zusammenarbeit mit einem Unternehmensberater sinnvoll. Erfahrene Experten lassen sich online auf UnternehmensberaterScout finden. Aber nicht nur strukturelle Rahmenbedingungen spielen eine entscheidende Rolle, es ist auch wichtig, dass der Unternehmer sich inhaltlich gut mit seinem Geschäftsfeld auskennt. Ist dies nicht der Fall, muss man mitunter teure Fachleute beschäftigen, die zwar das Know-how mitbringen, es aber dem Unternehmen genauso schnell wieder entziehen können - ein sehr riskantes Unterfangen.

Neben finanziellen und rechtlichen Angelegenheiten ist jeder Gründer ganz maßgeblich selbst für den individuellen Geschäftserfolg verantwortlich. Je bessere Gründer-Skills man mitbringt, desto wahrscheinlicher ist es, sich langfristig - auch in Krisenzeiten - etablieren zu können. Dazu gehört auch, das eigene Leistungsvermögen wie auch das Stresslevel richtig einschätzen zu können. Schließlich sollte ein Burnout nicht zum plötzlichen Ende der Selbstständigkeit führen.

Foto(c)200degrees/pixabay.com

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