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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

16.11.2016

Gründen Frauen anders?

Deutschland ist ein Gründerland. Täglich sprießen neue, innovative Unternehmen aus dem Boden - und zwar nicht nur in der Startup-Hochburg Berlin, sondern landesweit. Doch wer sind eigentlich die typischen Gründer? Die meisten stellen sich einen jungen Mann mit Hands-on-Mentalität vor. Doch ist das Gründen wirklich männlich?

Weit gefehlt: Bereits im Jahr 2013 betrug der Anteil an Frauen, die ein Unternehmen gegründet haben, 43 Prozent - ein absoluter Rekordwert, Tendenz steigend.

Frauen gründen anders!? |  Foto: (c) fotolia.com/pathdoc

Dabei gründen Frauen anders als Männer, wobei dies allerdings keinen Einfluss auf den Erfolg des Unternehmens hat: Gründerinnen brechen ihre Projekte nicht häufiger ab als Männer und sie sind auch im Hinblick auf das langfristige Überleben mindestens genauso erfolgreich. Dies liegt daran, dass sie bei ihrer Gründung wesentlich selbstkritischer vorgehen, was dafür sorgt, dass sie risikobewusster agieren. Dies wirkt sich positiv auf die Gründung aus.

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Es würde sicherlich noch viel mehr Frauen geben, die ihren Wunsch vom eigenen Unternehmen verwirklichen würden, wäre da nicht die Doppelbelastung von Beruf und Familie. Eine Gründung bindet vor allem in der Anfangsphase enorm viele zeitliche Kapazitäten, was einige Frauen mit Familienwunsch zurückschrecken lässt.

Besonders in der Branche der sozialen Dienstleistungen sind Gründerinnen stark vertreten. Mit knapp 43 Prozent bildet dieser Bereich das wichtigste Spielfeld für sie. Männer gründen hier nur zu 20 Prozent. Auf dem zweiten Platz folgt der Bereich der wirtschaftlichen Dienstleistungen, der aber immer noch von den Männern dominiert wird. Erheblichen Aufholbedarf stellt der Baubereich dar. Nur 2,3 Prozent der Gründerinnen sind hier tätigt, bei den Männern sind es dagegen 10 Prozent.

Man darf allerdings nicht außer Acht lassen, dass viele Frauen eher kleine Unternehmen gründen - oft auch nur in Eigenregie. Im Jahr 2010 ergab eine Umfrage sogar, dass nur 27,8 Prozent ihr Startup in Vollzeit hauptberuflich betreiben. Es gilt also besondere Anreize und Modelle zu schaffen, damit Gründerinnen noch stärker unterstützt werden - ihre Ideen sind es wert!

Foto: (c) fotolia.com/pathdoc

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