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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

27.10.2017

Freelancer, Selbstständige und virtuelle Unternehmen

Die Zusammenarbeit mit ihnen ist für Arbeitnehmer eigentlich am besten geklärt. Sie werden projektweise gebucht und abgerechnet. Dank digitaler Vernetzung und steigender Akzeptanz werden die Zusammenschlüsse mehrerer kleinerer unternehmerischer Einheiten immer beliebter.

Neue Arbeitsformen | Foto:(c) Antonioguillem/ fotolia.com


Und die Tendenz steigt: 44 Prozent der jungen Berufseinsteiger, also auch die "Digital Natives", träumen davon, sich selbstständig zu machen. Nur haben sich die Anforderungen auch hier gewandelt. Es heißt nicht mehr "immer selbst und ständig". Auch die neuen Freelancer, digitalen Nomaden und virtuellen Unternehmen haben andere Ansprüche an ihre Freizeit oder neue Freiheit, und bedienen nicht mehr die alten Klischees.

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Flexible Arbeitszeitmodelle oder das Ende von "Nine-to-Five"

Starre Arbeitszeiten und mangelnde Flexibilität können sich nur noch wenige Unternehmen leisten. Um jedoch die Wünsche ihrer Mitarbeiter umzusetzen, stehen ihnen einige Hemmschwellen im Weg. Denn nicht alle Unternehmen vertrauen dem allgemeinen Teamgeist und einzelnen Mitarbeitern ohne den unterschwelligen Verdacht, dass da jetzt mal auf der Couch die Füße hochgelegt werden.

Neue Kontrollsysteme müssen her. Die Koordination und Kommunikation der "Out of Office"- Teams braucht neue Ansätze und praktikable Lösungen für eine moderne digitale Infrastruktur. Hinzu kommt, dass auch die rechtlichen Grundlagen für das Arbeiten von zuhause noch nicht in jedem Fall gelegt sind. Bisher gibt es nur unzureichende Versicherungen oder Gesetze, die dringend nötige Arbeitszeitveränderungen stützen.

Denn was passiert, wenn hoch qualifizierte Bewerber die Wahl zwischen zwei oder mehr attraktiven Angeboten haben? Sie entscheiden nach garantierter Lebensqualität und dazu gehört auch die Arbeitszeit. Falls es nicht passt, gehen sie zur Konkurrenz. Ein wachsendes Problem für Arbeitgeber, von denen viele das Gefühl haben, gegen Windmühlen zu kämpfen.

Bisher gelten für die Arbeit am heimischen Küchentisch nämlich dieselben Regeln wie im Betrieb. Das bedeutet, dass eine ununterbrochene Ruhezeit von elf Stunden festgelegt ist. Nur wie soll der Arbeitgeber das kontrollieren, wenn der Arbeitnehmer tageweise nicht im Büro ist.

Oder beispielsweise die unzureichenden Regelungen bei Versicherungen. Wie soll zwischen häuslichem und betrieblichem Unfall unterschieden werden, wenn der Arbeitnehmer sich im Homeoffice daheim verletzt? Bisher gibt es dazu nur Entscheidungen im Einzelfall und die Liste ungeklärter rechtlicher Belange ist lang.

Es geht demnach in Deutschland eben nicht nur um sture Arbeitgeber, sondern die Stagnation flexibler Arbeitszeitmodelle ist von einem mangelnden, arbeitsrechtlichen Fundament begleitet, das der praktischen Seite des "remotely" Arbeiten bisher im Wege steht.

Foto:(c) Antonioguillem/ fotolia.com

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