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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

14.08.2017

Fachkräftemangel in Deutschland Teil I

In der Presse ist es seit einigen Jahren ein wiederkehrendes Thema: Der vorhandene und zu erwartende Fachkräftemangel in Deutschland. Mal ist er da, mal wird er verneint, doch insgesamt ist die Auseinandersetzung bisher wenig differenziert.

Fachkräftemangel | Foto. (c) K.C./fotolia.com

Fakt ist aber: Einen wirklichen, flächendeckenden Fachkräftemangel gibt es in Deutschland nicht und er wird auch nicht ernsthaft erwartet. Dass ein IT- Experte im tiefen Schwarzwald schon heute etwas länger gesucht werden muss als in München oder Berlin, versteht sich von selbst. Denn er muss ja nicht nur Experte auf seinem Gebiet sein, sondern auch noch die malerische Landschaft und beschauliche Ruhe der Gegend mögen. Der zu erwartende Mangel betrifft also in erster Linie ländliche Gegenden.

Wer in letzter Zeit zum Beispiel schon einmal in der Aufnahme eines Krankenhauses saß, hat aufgrund der Wartezeiten auch gemerkt, dass der Fachkräftemangel offensichtlich besonders bestimmte Branchen trifft: Die Bundesagentur für Arbeit meldet ihn bei technischen Berufen und im Gesundheitswesen, vor allem in den Pflegeberufen. Hier hat sich das Verhältnis von Arbeitnehmern und Arbeitgebern in den letzten Jahren verändert. Bei einer Wartezeit von bis zu 110 Tagen, die es dauert, bis eine offene Stelle besetzt wird, rollen, mittlerweile die Arbeitgeber ihren zukünftigen Mitarbeitern den roten Teppich aus. Mit allen verfügbaren legalen Mitteln kämpfen sie um Mann und Maus.

Dabei ist dieser Mangel häufig vermeidbar. Beispielsweise wäre es klug, zusammen mit einem Unternehmensberater eine langfristige Ressourcenplanung für sein Unternehmen aufzustellen. Zu ihr gehören dann nicht nur ein Ausbildungsplan, damit man seine Mitarbeiter gleich direkt an Bord hat, sondern auch die langfristige Verbesserung der Löhne und Arbeitsbedingungen. Bei einer guten Versorgung der Mitarbeiter oder sogar der Bereitstellung eines firmeninternen Kitaplatzes, ist man als Arbeitgeber sicher weit vorn. Wer diese Entwicklung jedoch verpasst, hat über längere Sicht das Nachsehen.

Foto. (c) K.C./fotolia.com

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