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04.09.2017

Fachkräftemangel: Tipps, um Mitarbeiter zu halten

Die Wirtschaft in Deutschland boomt, doch die Befürchtungen, durch den drohenden Fachkräftemangel nicht alle Stellen besetzen zu können, beschäftigt die Unternehmen.

Personalmanagement | Foto: (c) kebox/fotolia.com

Deshalb ist es gerade wichtig, gute Mitarbeiter zu halten. Welche Empfehlungen diesbezüglich Unternehmensberater geben, wurde hier zusammengetragen:

1. Spannungsabfall mit Brownout

Mitarbeiter gehen selten von heute auf morgen. Die Umorientierung oder Entfremdung vom Unternehmen ist meist ein schleichender Prozess. Im Falle des Brownouts, dem Spannungsabfall, ist es keine persönliche Krise wie beim Burnout, sondern die Mitarbeiter sind sehr leistungsfähig und tragen unter anderem durch Überstunden maßgeblich zum Erfolg des Unternehmens bei. Mit der Zeit jedoch entwickelt sich eine stumme Überlastung. Nach und nach ziehen sich die Angestellten zurück, bis sie letztlich die Entscheidung treffen, sich einen anderen Job zu suchen.

2. Kontrollwahn ist auch keine Lösung

Natürlich braucht jedes Unternehmen Regeln und eine gewisse Grundordnung, allerdings treiben Überregulierung und sinnlose Vorgaben Mitarbeiter in den Wahnsinn. Zudem kosten sie Zeit, Kraft und Geld. Nimmt das Gefühl der Kontrolle Überhand, verlieren Angestellte die Freude am Job und Unternehmen ihr wichtigstes Potenzial.

3. Murks hilft niemandem

Eine Kette ist so stark wie ihr schwächstes Glied. Das ist bei Unternehmen nicht anders. Vermeidet man die Auseinandersetzungen aufgrund schlechter Leistungen einzelner Mitarbeiter, leidet die Arbeitsmoral derer, die täglich ihr Bestes geben.

4. Wertschätzung als emotionaler Schlüssel

Gleichbehandlung ist zwar gesetzlich vorgeschrieben, funktioniert aber in der Arbeitswelt nicht in jedem Fall. Einen ?Top-Leister? genauso zu behandeln, wie jemanden, der keine Minute zuviel arbeitet und pünktlich zum Feierabend den Stift fallen lässt, ist nicht klug. Die Wertschätzung sehr guter Leistungen ist ein wichtiges Bindeglied für Unternehmen. Gerade hochmotivierte Kollegen freuen sich über Lob und die Anerkennung ihrer Arbeit.

5. Sinn und EQ (emotionaler Quotient) nicht vergessen

Ein Großteil der Angestellten kündigt wegen ihres Verhältnisses zum Vorgesetzten. Damit auch langfristig kein Fachkräftemangel im Unternehmen entsteht, ist es wichtig, dass nicht menschliches Desinteresse oder emotionale Kälte das Arbeitsverhältnis dominiert. Viel besser ist es, wenn alle Angestellten ein gemeinsames Ziel haben und einen Sinn in dem sehen, was sie tun. Finden sie ihn nicht, suchen sie ihn woanders.

6. Geheimnis des Glücks: Flow

Talentierte Mitarbeiter sprühen vor Leidenschaft und brauchen ihren persönlichen Kick: Den Flow. Dieses Gefühl motiviert sie zu Höchstleistungen und sorgt für Zufriedenheit im Job. Spaß an der Arbeit brauchen aber alle Mitarbeiter im Unternehmen. Er ist das Allheilmittel für Brownout und hilft, mit den Besten an Bord einem möglichen Mangel an qualifizierten Mitarbeitern zu entgehen. Wie er im Unternehmen als Dauerprogramm gewährleistet werden kann, ist ein weites Feld: Vom gemeinsamem Draisine-Fahren, über Kickboxen mit dem Chef oder Gratis-Mahlzeiten:Alles kann, nichts muss.

Foto: (c) kebox/fotolia.com

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