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Digitalisierung von Kleinunternehmen - bevor es zu spät ist!



Im Jahr 2018 gab es in Deutschland rund 2,6 Millionen kleine und mittlere Unternehmen (KMU). Den großen Anteil daran mach(t)en die Kleinstunternehmen aus. Insgesamt bestreiten die KMU mehr als 99 % aller Unternehmen hierzulande (vgl. Statista). Hieran zeigt sich die entscheidende Bedeutung der KMU für die deutsche Wirtschaft.

KMU digitalisieren | Foto:(c) fancycrave1/pixabay.com

Geht es um das Thema Digitalisierung wird schnell deutlich, dass hier noch viel Potenzial nicht genutzt wird. Der Internetdienstanbieter IONOS wollte dem näher auf den Grund gehen und hat eine Studie zur Digitalisierung von deutschen Kleinunternehmen in Auftrag gegeben. In diesem Rahmen wurden 1.000 Kleinunternehmen mit bis zu 20 Mitarbeitern befragt.
Die Ergebnisse:

Nur 7 % der Befragten wickeln ihre Geschäfte hauptsächlich über das Internet ab. Es ist anzunehmen, dass es sich bei diesen Kleinunternehmen um solche aus dem Start-up-Sektor handelt, bei denen das Digitale ohnehin fester Bestandteil ihrer DNA ist. 93 % der Kleinunternehmen setzen nach wie vor auf ihr Ladenlokal oder Büro, um ihre Geschäftstätigkeit auszuführen. Eine eigene Webseite ist zwar bei 60 % der Unternehmer vorhanden, doch darüber wird kaum bis gar kein Business abgewickelt. Dass sie eher ?nice to have? als ein wichtiges Werkzeug für die eigene Unternehmung ist, zeigt sich daran, dass sie nur von 10 % regelmäßig aktualisiert wird.

Doch woran liegt es, dass Kleinunternehmen die vielfältigen digitalen Möglichkeiten nicht als Chance begreifen und für sich nutzen?


Dafür gilt es, zunächst einen Blick auf die Unternehmer selbst zu werfen. Der Großteil der Kleinunternehmen befindet sich in der Hand etablierter männlicher Unternehmer, die über 50 Jahre alt sind. Sie sind ohne das Internet aufgewachsen und ihr geschäftlicher Erfolg hat sich ohne die zahlreichen Möglichkeiten des World Wide Web eingestellt. Neben dem Gründer beziehungsweise Geschäftsführer erwirtschaften in der Regel etwa drei Mitarbeiter jährlich bis zu 300.000 Euro. Eine Summe, die die Unternehmer offenbar so zufrieden macht, dass nur ein sehr geringer Teil von ihnen (11 %) Wachstumsambitionen verfolgt. Über die Jahre hat man sich ein stabiles und gut funktionierendes Netzwerk aufgebaut. Neukundengeschäft wird in erster Linie über Empfehlungen generiert. Folglich erachten die Präsenz im Netz nur 40 % der Studienteilnehmer als wichtig für ihren Geschäftserfolg.

Hinzu kommt, dass die Unternehmer das Internet zwar als Chance für ihr Business erkennen, Risiken und Sicherheitsbedenken sie aber von einer nachhaltigen Digitalisierung abhalten. Immerhin besteht in vier von zehn Fällen Furcht vor Betrug oder es gibt Bedenken hinsichtlich der Datensicherheit. Aufgrund der mangelnden Erfahrung im Umgang mit dem Netz bestehen zudem Unsicherheiten hinsichtlich einer angemessenen wie auch ansprechenden Onlinepräsentation.

Ein guter Zeitpunkt, um auf die Digitalisierung zu setzen

Die Pandemie hat aufgezeigt, wie wichtig die Digitalisierung ist. Aufgrund des Mangels an (Shopping-)Möglichkeiten wurde ein Großteil des täglichen Lebens ins Netz verlagert. Wer dort nicht präsent ist/war, muss(te) mitunter herbe Umsatzeinbußen hinnehmen. Dementsprechend hat die Corona-Krise einen wahren Digitalisierungsboom ausgelöst.

Darüber hinaus sieht der Auftraggeber der Studie zwei weitere Faktoren, die die Digitalisierung von Kleinunternehmen begünstigen. Zum einen lösen Cloud-Technologien immer mehr Offline-Anwendungen ab. Diese erleichtern Kleinunternehmern ihre Arbeit und sollten sie daher auf jeden Fall für sich nutzen. Zum anderen stehen viele Unternehmer an der Schwelle zum Renteneintritt. Nun ist es an der Zeit für Nachfolgeregelungen. Dabei sollte es selbstverständlich darum gehen, das eigene Wissen zu vermitteln, auf der anderen Seite sollten die Noch-Unternehmensinhaber sich allerdings offen gegenüber dem Einzug digitaler Technologien zeigen. Die Nachfolger sind mit dem Web aufgewachsen. Dementsprechend spielt es für sie nicht nur im Privatleben eine entscheidende Rolle, sondern soll selbstverständlich auch im beruflichen Kontext Anwendung finden und Chancen eröffnen, ihr wertvolles
Know-how einfließen zu lassen.

Wer auf der Suche nach einem Handwerker, einem neuen Friseur oder dem besten Eiscafé der Umgebung ist, wird zwar nach wie vor Freunde und Bekannte um Tipps bitten, eine immer wichtigere Rolle spielen hierbei aber das Netz sowie die zahlreichen Bewertungen. Wer mit seinem Unternehmen online nicht stattfindet, läuft Gefahr den Anschluss zu verlieren. Doch allein das Listing genügt oftmals nicht, sodass gezielte Online-Marketing-Maßnahmen dafür sorgen müssen, das eigene Standing zu verbessern.

Wie erkennen Kleinunternehmer, was sie tun müssen?

Um langfristig nicht nur mit den Mitbewerbern auf Augenhöhe zu bleiben, sondern ihnen bestenfalls mindestens eine Nasenlänge voraus zu sein, sollten Unternehmer einen Unternehmensberater konsultieren. Er analysiert den aktuellen Status und erkennt schnell, an welchen Stellen es Nachholbedarf gibt. Auf diese Weise ersparen sich Unternehmen wahlloses Herumprobieren und können ganz gezielt an den nötigen Stellschrauben drehen. Zudem stellen sie in den meisten Fällen direkten Kontakt zu entsprechenden Dienstleistern her, sodass man als Unternehmer kurzfristig den benötigten Support erhält.

Unternehmensberater die (unter anderem) auf die Digitalisierung von
Unternehmen spezialisiert sind, stellen auf der Online-Plattform UnternehmensberaterScout ihre Leistungen vor. Um jemanden zu finden, dessen Profil nicht nur optimal zum individuellen Gesuch passt, sondern auch noch in der Nähe ansässig ist, gibt man die eigenen Suchkriterien an. Unternehmensberater haben dann Gelegenheit, sich darauf zu bewerben. So findet man als Unternehmer mit wenigen Klicks den passenden Berater und hat bereits den ersten Schritt in Richtung Digitalisierung getan.

Foto:(c) fancycrave1/pixabay.com

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