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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

12.04.2016

Die Wege in die Selbständigkeit: Neugründung

Es gibt viele verschiedene Wege in die Selbständigkeit. Für welchen Weg Sie sich entscheiden, bleibt Ihnen überlassen. Dies ist auch immer eine Typfrage: wieviel Risiko wollen Sie tragen und wie wichtig ist Ihnen die eigene Entscheidungsfreiheit? Im Folgenden stellen wir Ihnen die meist genutzten Gründungsformen vor! Auch Vorteile und Risiken werden angesprochen. In einem ersten Teil wird auf die Geschäftsform der Neugründung eingegangen, die als Einzel-oder Teamgründung erfolgen kann.

Unternehmen gründen- Tipps | Foto: (c) Coloures-pic / Fotolia.com

Sie wollen sich selbstständig machen und Ihre Geschäftsidee von Anfang an nach eigenen Vorstellungen aufbauen? Dann ist die Neugründung das Richtige für Sie. Hier starten Sie bei Null und müssen eine Anlaufphase durchstehen: Sie müssen sich um Beziehungen zu den Kunden und Lieferanten kümmern und diese aufbauen, das richtige Personal finden und einen guten Ruf am Markt aufbauen. Denn der Markt muss erstmal von Ihnen und Ihrer Geschäftsidee (Produkt oder Dienstleistung) erobert werden. Anschließend müssen Sie Ihre Position am Markt festigen. Gerade diese Anlaufphase birgt ein hohes finanzielles Risiko. Eine Marktanalyse hilft Existenzgründern, Chancen richtig zu erkennen.

Für jeden Gründer stellt sich irgendwann die Frage, ob er seine Geschäftsidee allein umsetzt oder mit einem oder mehreren Partnern im Team gründen möchte.g

Einzel- oder Teamgründung?


Der größte Vorteil der Einzelgründung liegt darin, dass Sie ihr eigener Chef sind. Meinungsverschiedenheiten oder Kommunikationsprobleme gibt es nicht. Auch die Entscheidungsprozesse sind nicht nur vereinfacht, sondern Sie können selbstständig und schnell Entscheidungen fällen. Sie bleiben flexibel und können Ihre Ideen genauso umsetzen, wie Sie möchten. Sie arbeiten eigenverantwortlich, und sind somit dafür verantwortlich ob ihr Vorhaben gelingt oder nicht. Dies kann aber auch von Nachteil sein, denn Sie können nicht alles können und wissen, müssen dennoch zwangsweise alle Entscheidungen allein verantworten. Weiterhin ist für eine Einzelgründung kein Mindestkapital erforderlich, allerdings haften Sie persönlich und tragen alleine das volle Risiko. Insbesondere haften Sie mit Ihrem Geschäfts- und zusätzlich auch mit Ihrem Privatvermögen. Wenn Sie alleine gründen können personale Engpässe schnell in einer Unternehmenskrise enden, da es niemanden gibt, der für Sie einspringen könnte.

Neben einer Einzelgründung können Sie auch im Team gründen. Die Vorteile einer Teamgründung liegen klar in der Kostenteilung und der Risikoverteilung. Mehr Gründungspartner bedeutet auch mehr Eigenkapital, sodass die Finanzierung von notwendigen Anschaffungen leichter möglich ist. Jedoch beachten Sie: Sie teilen nicht nur das Risiko, sondern auch den Gewinn untereinander auf.

Eine gewisse Abhängigkeit von Ihren Teampartnern, insbesondere bei Entscheidungen, ist auch immer gegeben. Wie Entscheidungen im Unternehmen getroffen werden und wer für welche Entscheidungen zuständig ist, sollte bereits im Voraus im Gesellschaftervertrag festgelegt werden.
Denn die Aufgabenverteilung ist ein entscheidender Vorteil einer Teamgründung. Ein Gründer muss nicht mehr alles alleine machen, sondern mehrere Personen können sich die Aufgaben aufteilen. Fachliche oder kaufmännische Defizite lassen sich auf diese Weise ausgleichen. Wie Sie die Aufgabenbereiche aufteilen, bleibt Ihnen. Vorteilig hier ist insbesondere auch der Zeitaspekt.

Je vertrauter die Gründungspartnerinnen- und Partner sind, desto besser. Aber Vorsicht! Freundschaften sind keine Garantie dafür, dass es bei der gemeinsamen Unternehmensführung klappt. Alle möglichen Konflikte sollten bereits im Voraus vor der eigentlichen Gründung besprochen werden. Die entsprechende Lösungen sollten vertraglich festgehalten werden. Sonst führen Streitigkeiten vorzeitig zur Beendigung der Unternehmung! Regionale Gründunsginitiativen sowie auch die IHKs helfen bei der Suche nach geeigneten Gründungspartnern.

Was kann ein Unternehmensberater für Sie tun?


Eine gründliche Vorbereitung, ein durchdachter Businessplan und eine überzeugende Geschäftsidee sind für beide Neugründungsformen unerlässlich. Die Entscheidung ob alleine oder im Team gegründet werden soll, sollte gut überlegt sein. Eine professionelle Beratung ist in beiden Fällen ratsam. Lassen Sie sich bei der Entscheidung von einem kompetenten Unternehmensberater in Ihrer Nähe unterstützen. Kommt doch eine Gründung im Team in Frage, kann er Ihnen nicht nur beim Gesellschaftervertrag helfen sondern auch die persönliche und fachmännische Zusammensetzung des Gründungsteams prüfen und Ihnen Tipps für die geeignete Aufgabenverteilung geben.

Im zweiten Teil über die Wege in die Selbständigkeit, werden die Gründungsformen Franchise, die Unternehmensbeteiligung sowie die Nachfolge vorgestellt.

Foto: (c) Coloures-pic / Fotolia.com
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