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Magazin für Existenzgründer, Jungunternehmer und Unternehmer

25.04.2016

Der Businessplan für Existenzgründer: Teil 2

Wer ein Unternehmen gründen möchte, der braucht selbstverständlich eine zündende Idee, die möglichst nicht auch schon zig Konkurrenten zuvor hatten. Doch selbst die nützlichste Idee, die die Welt revolutionieren könnte, macht allein noch kein erfolgreiches Unternehmen. Hinter der Idee muss auch ein gut durchdachter Businessplan stehen, der konkret die Marktsituation und viele weitere Punkte analysiert.

Darüber hinaus kann er auch dazu dienen, Banken oder Investoren für die Gewährung benötigten Fremdkapitals zu gewinnen. Da dies für die meisten jungen Unternehmen heutzutage unumgänglich ist, sollte man sich im Vorfeld genügend Zeit für den Businessplan nehmen, denn er ist es letztlich, der die Geldgeber von der Idee Was muss in den Businessplan? | Foto: (c) Matthias Enter/ Fotolia.comüberzeugen muss. Und auch dem Gründer selbst hilft der Plan, schließlich muss er sich dadurch dezidiert mit seinem Vorhaben auseinandersetzen. Nicht selten werden einem dabei potenzielle Hürden erst bewusst, aber eben auch zusätzliche Chancen.

Damit man die Idee erfolgreich umsetzen kann, sollte der Businessplan die wichtigsten Bestandteile enthalten:


  • Vorstellung der Idee: Zunächst einmal geht es darum, die grundsätzliche Idee so zu präsentieren, dass sich auch Außenstehende ein Bild davon machen können, warum dieses Produkt oder diese Dienstleistung so einmalig ist und eventuell finanzielle Unterstützung verdient. An dieser Stelle ist es wichtig, den USP (Unique Selling Proposition) genau herauszuarbeiten. Hierzu gehören natürlich auch die individuellen Besonderheiten ebenso wie eine Erläuterung, welches konkrete Problem das Produkt oder die Dienstleistung löst.
  • Marktsituation: Unbedingt muss auch die jeweilige Marktsituation beleuchtet werden. Im Zentrum steht dabei ganz klar die trennscharfe Zielgruppe mit ihren individuellen Wünschen und Bedürfnissen. Dies liefert eine Antwort auf die Frage, ob es überhaupt einen entsprechenden Markt für die Idee gibt. Hinzu kommt, dass auch die Konkurrenz immer im Auge behalten werden sollte. Was macht sie besser? An welcher Stelle kann man selbst auftrumpfen? Diese Analyse gibt auch wertvolle Anhaltspunkte, wenn es um die Preisgestaltung geht.
  • Standort: Der Businessplan muss ebenfalls enthalten, warum man sich für einen bestimmten Standort entschieden hat. Welche Vor- und Nachteile bringt dieser mit sich? Sind die Mietkosten gerechtfertigt? Ist die notwendige Infrastruktur fürden Unternehmenserfolg gegeben?
  • Personal: Die wenigsten Neugründungen dürften auf lange Sicht ohne zusätzliches, fähiges Personal auskommen. Herrscht Fachkräftemangel, gilt es, sich bereits frühzeitig um Fachleute zu kümmern, damit man durchstarten kann, sobald es losgeht.
  • Rechtsform: In Deutschland gibt es eine Vielzahl möglicher Unternehmensformen von denen jede ihre Vor- und Nachteile hat. Im Businessplan sollte man also konkret darauf eingehen, warum man sich auf eine bestimmte festgelegt hat.
  • Risiken: Jede Gründung birgt ihre eigenen, individuellen Risiken. Man muss diese ganz bewusst thematisieren und darf sie nicht umgehen. Nur so kann man bereits im Vorfeld mögliche Lösungsszenarien für den Fall der Fälle ersinnen.

  • Der optimale Aufbau des Businessplans besteht aus 9 Abschnitten. Eine genaue Checkliste für den Businessplan, die Ihnen die Abarbeitung der einzelnen Abschnitte Ihres Businessplans erleichtert, finden Sie hier.

    Foto: (c) Matthias Enter/ Fotolia.com

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