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Damit die Gründung in der Krise nicht zum Scheitern verurteilt ist



Der Job ist gekündigt und nun soll es endlich losgehen mit der lange vorbereiteten Gründung. Wochen wurden aufgewendet, die Kunden, Zielgruppen und die eigene Geschäftsidee zu analysieren, um so eine realistische Einschätzung über die Chancen der Gründung gewinnen und selbstverständlich auch, um die Erfolgschancen zu maximieren. Doch dann macht einem ganz plötzlich und vollkommen unerwartet die Corona-Krise einen Strich durch die Rechnung.

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Alles was bisher hoffnungsvoll und detailliert im Businessplan zusammengetragen wurde, ist damit obsolet. Jetzt in den Panikmodus zu verfallen, würde die ganze Situation verschlimmern und einen neutralen Blick auf die Lage verhindern. Wie soll man als Gründer nun also mit der aktuellen Situation umgehend, damit die Gründung nicht zum Scheitern verurteilt ist?

Analyse des Status quo: Grundsätzlich geht es hierbei erst einmal um die Frage, wo man jetzt und in der nächsten Zeit Geld verdienen kann. Besteht zum Beispiel noch die Möglichkeit, vorübergehend in den vorherigen Job zurückzukehren? Da es einige Branchen gibt, die von der Pandemie profitieren, könnte der ?Schritt zurück? zu einem solchen Arbeitsplatz sehr lohnend sein, da Fachpersonal gefragt ist und aufgrund der großen Nachfrage möglicherweise sogar der eine oder andere zusätzliche Euro zu verdienen ist. Aber auch wenn diese Möglichkeit nicht existiert, ist nun der richtige Zeitpunkt, um sich zu fragen, ob es nicht Bereiche gibt, in denen man nun arbeiten kann und sogar die unter Umständen vielleicht sogar eine Bereicherung für die ursprüngliche Gründungsidee darstellen.

Zudem sollte in diesem Kontext auch die eigene finanzielle Situation gründlich geprüft werden. Wie viel Geld steht insgesamt zur Verfügung? Wie viel Zeit lässt sich mit dem Geld überbrücken? Lässt sich unter Umständen noch Geld einsparen? So hat die Bundesregierung zum Beispiel die Möglichkeit geschaffen, die Mietzahlungen aufzuschieben. Darüber lässt sich von jetzt auf gleich viel Geld sparen. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten, weil man nicht vergessen darf, dass die Miete zu einem späteren Zeitpunkt beglichen werden muss. Am besten ist es, sich mit Vermietern und anderen Geldgebern auszutauschen, um gemeinsam Sparpotenziale abzustimmen. Außerdem hat die Bundesregierung Zuschüsse und Kredite auf den Weg gebracht, um die Existenz von Gründern zu sichern. Diese sollte man im Fall der Fälle in Anspruch nehmen.

Flexibilität ist das A und O: Diejenigen, die in der Lage sind, ihre Arbeit und auch ihr Geschäftsmodell kurzfristig anzupassen, werden die Gewinner der Krise sein. So haben zum Beispiel zahlreiche Unternehmen kurzfristig auf die Herstellung von Mund- und Nasenschutz umgestellt, Pensionen werden zu Einzel-Offices, in denen man abseits des heimischen Trubels seine Ruhe hat und der Glaser fährt die Produktion von Plexiglasscheiben zum Schutz der Mitarbeiter im Einzelhandel hoch. Ein gutes Gespür für Trends und die Bedürfnisse der Gesellschaft ist maßgeblich entscheidend für den Erfolg der Gründung. Dies kann natürlich bedeuten, dass man von der ursprünglichen Geschäftsidee erst einmal abrücken muss. Allerdings kann es sich in der momentanen Lage kaum jemand leisten, finanzielle Gelegenheiten zu verschenken.

Für den perfekten Start herausputzen: Selbstverständlich lässt sich nicht alles kurzfristig derart ummodeln, dass die eigene Gründung kurzfristig systemrelevant wird. In diesen Fällen gilt es, die gewonnene Zeit dafür nutzen, Dinge zu erledigen, die in den letzten Wochen und Monaten liegen geblieben sind. Als Gründer kann man sich nicht nur die Rosinen herauspicken. Man ist schließlich für alles verantwortlich und das bedeutet auch, dass es Aufgaben zu erledigen gibt, die einem weniger Spaß machen. Hat man vorab viele Dinge in Eile und Stress erledigt, lassen sich nun die Ergebnisse noch einmal genau prüfen. Die Pandemie wird irgendwann hinter uns liegen und für diesen Zeitpunkt sollte alles bestmöglich vorbereitet sein. Vielleicht lassen sich auch schon einige Maßnahmen für später vorbereiten.

Nicht die Vergangenheit in der Zukunft sehen: Sowohl in privater als auch in beruflicher Hinsicht sehnen sich viele Menschen die Zeit von vor der Corona-Krise zurück. So verständlich und vielleicht auch erstrebenswert dieser Wunsch sein mag, so wenig realistisch ist er. Die Pandemie hat eine grundlegende Veränderung herbeigeführt, die vor keinem Lebensbereich Halt macht. Das bedeutet, dass die Zeit nach der Pandemie eine andere sein wird als zuvor. Auch wenn keiner von uns eine Glaskugel hat und exakt vorhersagen kann, in welche Richtung die Entwicklung gehen wird, sollte man sich die Situation wenigstens vor Augen führen und rechtzeitig versuchen, neu entstehende Trends zu berücksichtigen und sie optimal für sich zu nutzen. So hat auch eine Gründung in der Krise das Potenzial zu einem erfolgreichen Unternehmen heranzuwachsen.

Die Bundesregierung weiß um die Sorgen und Nöte von Unternehmensgründern. Selbstverständlich ist es ihr oberstes Gebot, die Zahlungsfähigkeit zu erhalten. In einer solchen Situation Geld für einen Unternehmensberater auszugeben, wäre eine unzumutbare finanzielle Zusatzbelastung für jeden Neugründer. Und doch sind sie es, die gemeinsam mit den Gründern in dieser von Unsicherheit geprägten Phase die Weichen auf Erfolg stellen können. Daher haben sie nun die Möglichkeit, die Unterstützung eines Bafa-Beraters kostenlos in Anspruch zu nehmen. Auf UnternehmensberaterScout lässt sich mit wenigen Klicks ein entsprechender Berater finden.

Foto:(c) StartupStockPhotos/pixabay.com
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